Zweifach-Einsatz von Harald Orthey bei der Haushaltsdebatte 2025

Gleich doppelt gefordert war der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey aus dem Wahlkreis Montabaur bei der Haushaltsdebatte 2025. Im Plenum sprach er sowohl zum Bildungsetat als auch zum Verkehrsetat. Zwei Themen, die für die Zukunft des Landes und gerade für den ländlichen Raum entscheidend sind.
Bildung als Fundament für die Zukunft
Orthey machte deutlich: Bildung steht für die CDU ganz oben. Der Etat für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend steigt 2025 auf rund 14 Milliarden Euro – ein Plus von 324 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. „Das Fundament legen wir bei den Jüngsten. Deshalb investieren wir in Kitas, in gut ausgebildete Fachkräfte und in Konzepte, die Kindern eine starke Basis geben. Wer früh gefördert wird, hat bessere Chancen durchs Leben“, so Orthey.
Im nächsten Schritt gehe es um die Schulen. Mit dem Startchancen-Programm investieren Bund und Länder in den kommenden zehn Jahren 20 Milliarden Euro. Damit erhalten rund 4.000 Schulen zusätzliche Unterstützung, um Lernrückstände bei Sprache, Lesen und Mathematik aufzuholen. „Hunderttausende Schülerinnen und Schüler profitieren davon“, betonte der Abgeordnete.
Auf diesem Fundament baut die berufliche Bildung auf. Fast 200.000 Menschen nutzen jedes Jahr das Aufstiegs-BAföG. „Gerade im Handwerk fehlen über 100.000 Fachkräfte. Ausbildung und Aufstieg sind deshalb unverzichtbar“, so Orthey. Über dem Dach öffne sich dann der Horizont – Studium und lebenslanges Lernen. „Bildung ist kein Kostenfaktor, Bildung ist ein Gewinn. Jeder Euro zahlt sich mehrfach aus: in besseren Chancen, in mehr Fachkräften, in einer starken Gesellschaft.“
Verkehrsinfrastruktur unter Druck
Im zweiten Redebeitrag stand die Verkehrspolitik im Mittelpunkt. Staus verursachen jedes Jahr volkswirtschaftliche Schäden von 80 Milliarden Euro. Geld, das produktiver eingesetzt werden könnte. „Infrastruktur muss funktionieren. Sie stärkt die Wirtschaft und erleichtert den Alltag der Menschen“, so Orthey.
Von den 166 Milliarden Euro für die Modernisierung fließt ein erheblicher Teil in die Schiene. Trotzdem bleibe die Straße unverzichtbar: 75 % aller Güter werden per Lkw transportiert, 19 % per Bahn. „Die Menschen wollen aber keine endlosen Lkw-Kolonnen durch ihre Orte. Deshalb brauchen wir Ortsumgehungen, sanierte Brücken und leistungsfähige Autobahnen und Bundesstraßen.“
Orthey macht dennoch zugleich deutlich, dass die Mittel knapp bleiben, obwohl das Sondervermögen zusätzliche Spielräume schafft. Grund dafür seien Baupreissteigerungen von rund 40 Prozent. „Jeder Euro verliert damit spürbar an Wirkung. Wir werden trotzdem dafür sorgen, dass die Mittel für Brücken 2025 vollständig verbaut werden. Wir setzen dringende Projekte sofort um. Wir machen Verfahren einfacher. Unser Ziel ist klar: Eine Infrastruktur, die wieder zur Stärke unserer Wirtschaft wird.“