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Zukunftsspaziergang mit MdB Harald Orthey in der Ortsgemeinde Höhn

Beim Zukunftsspaziergang durch die Ortsgemeinde Höhn hat Wahlkreisabgeordneter Harald Orthey auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Karin Mohr einen umfassenden Einblick in die Themen erhalten, die die Menschen vor Ort derzeit bewegen. Gleich zu Beginn betonte Orthey, wie wichtig ihm diese Vor-Ort-Termine sind – für den direkten Dialog ebenso wie für die politische Bodenhaftung.

Erster Halt war die Feuerwehr Höhn, die unter herausfordernden räumlichen Bedingungen arbeitet. Peter Baumann, Verbandsgemeinde-Wehrleiter und Wehrführer, erläuterte die Entwicklung der Wehr, die aktuelle Situation und die Pläne für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Westerburg laufen bereits konkrete Bemühungen für einen Neubau.

Orthey zeigte sich beeindruckt von der hohen Zahl ehrenamtlich Engagierter – insbesondere in der Jugendarbeit. Während Kommunen und Land die Feuerwehr finanzieren, unterstütze der Bund vor allem das THW mit moderner Technik und Personal. Eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen sei ihm ein besonderes Anliegen.

Ein weiteres Thema war die starke Verkehrsbelastung durch die B 255, die selbst am Friedhof spürbar ist. Eine von der Ortsgemeinde errichtete Lärmschutzwand sorgt inzwischen für mehr Ruhe bei Trauerfeiern. Für Orthey ist dies ein weiterer Beleg dafür, wie dringend die Ortsumgehung der B 255 benötigt wird. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen auf Landes- und Bundesebene will er sich dafür einsetzen.

Ortsbürgermeisterin Mohr hob die Bedeutung des Gewerbeparks an der B 255 hervor. Mit Norma, Edeka und der Food Factory seien wichtige Grundsteine gelegt. Steffen Osterkamp schilderte das langwierige Genehmigungsverfahren für den Neubau des Edeka-Marktes und der Food Factory. In diesem Zusammenhang wurden die gerade auf kommunaler Ebene belastenden langen Genehmigungsverfahren angesprochen, die sehr oft mit teuren Gutachten verbunden seien. MdB Harald Orthey sieht mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz und Maßnahmen zum Bürokratie-Rückbau erste wichtige Schritte zu künftig schnelleren Projektumsetzungen.

Heinrich-Haus prägende Einrichtungen in der Gemeinde

Das Heinrich-Haus (Josefgesellschaft) ist ein zentraler Bestandteil der Höhner Infrastruktur. Förderschule G, Tagesförderstätte, Pflegeschule, MVZ und die Kooperation mit der Grundschule St. Barbara bilden ein eng verzahntes Netzwerk. Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen – darunter Geschäftsführer Frank Zenzen, Förderschulrektorin Kathrin Stahl, Grundschulrektorin Monika Wagner, Pflegeschulleiterin Anke Hahn und MVZ-Vertreter Torsten Reichmann – informierten über ihre Arbeit und den geplanten An- und Neubau der Wilhelm-Albrecht-Schule, einer staatlich anerkannten Förderschule mit Schwerpunkt auf ganzheitlicher und motorischer Entwicklung.

Im abschließenden Gespräch ging es um die Zusammenarbeit mit dem lokalen Energieversorger. Die Gemeinde möchte aktiv zur Energiewende beitragen und setzt auf eine enge Kooperation.

Bereits zu Beginn des Rundganges hatten Markus Leukel und Sibylle Dünnes-Zimmermann aus der CDU-Gemeinderatsfraktion betont, dass die Bürger künftig stärker informiert werden sollen. Orthey dankte allen Beteiligten für die Organisation des Rundgangs: „Dieser direkte Austausch vor Ort ist für mich von großer Bedeutung, denn er stärkt die Bodenhaftung und ermöglicht einen offenen Dialog über die Themen, die die Menschen bewegen.“

Fotos: Katharina Leukel