Optimaler Mitteleinsatz schafft Rad- und Wirtschaftsweg
Was können Bundes- und Landesmittel in der Region bewirken? Ein anschauliches Beispiel
hierzu präsentierte die Unnauer Ortsbürgermeisterin Iris Wagner dem heimischen
Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey MdB, CDU-Landtagskandidat Janick Pape und dem
künftigen VG-Bürgermeister Marvin Kraus: Die aus der Dorfmoderation heraus entstandene
Idee eines Rad- und Wirtschaftsweges zwischen Unnau und Nistertal.
Nach unzähligen Gesprächen mit verschiedenen Fördergebern hat der Ortsgemeinderat nun
ein Gesamtkonzept beschlossen. Eine Verbindung zwischen dem Mühlenweg in Unnau und
der Talstraße in Nistertal, die unter Nutzung eines vorhandenen Wegeflurstücks durch die
freie Feldlage beide Ortsgemeinden verbindet. Hiermit wird auch ein Lückenschluss im
Radwege- und Wirtschaftswegenetz erreicht. Gleichzeitig können die Bürger der beiden
Ortsgemeinden die unterschiedlichen Angebote (u.a. Lebensmittelgeschäfte, das Freibad)
mit dem Fahrrad bzw. gesichert fußläufig erreichen.
Für das Projekt werden Fördermittel des Bundes, aus dem Zukunftsprogramm Rheinland-
Pfalz und dem Wegebauprogramm des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
genutzt. Insgesamt werden für die ca. 2,5 Kilometer lange Strecke ca. 1 Million Euro
aufgewandt.
Harald Orthey und Janick Pape sehen die Bundes- und Landesmittel in dem Projekt gut
angelegt. Sie nutzten sowohl den Bewohnern der beiden Ortsgemeinden, den heimischen
Betrieben als auch Erholungssuchenden.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Susanne Massow und Iris Wagner machten noch auf
ein weiteres im Zukunftsprogramm und der Dorfmoderation vorgesehenes Projekt
aufmerksam. Am Dorfzentrum in der Nähe der Concordia-Halle soll ein Soccerfeld und ein
mobiler Pumptrack entstehen.
Foto: Karl-Heinz Boll