Alterssicherung zukunftsfest machen

Die Rente muss auch für kommende Generationen verlässlich bleiben
Kaum ein Thema bewegt so viele Menschen wie die Frage, ob die Rente auch in Zukunft noch sicher ist. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich zu Recht, ob sie sich auf das bestehende System verlassen können und was auf ihre Kinder und Enkel zukommt.
Mit der Alterssicherungskommission liegt nun erstmals seit vielen Jahren ein umfassender Vorschlag vor, wie die Alterssicherung nach 2031 langfristig stabil und generationengerecht weiterentwickelt werden kann. Die Kommission hat über viele Monate mit Wissenschaftlern, Praktikern und Vertretern aus Politik und Gesellschaft gearbeitet und ihre Empfehlungen jetzt vorgelegt.
Für mich ist entscheidend, dass wir die Menschen nicht verunsichern, sondern ehrlich über die Herausforderungen sprechen. Der demografische Wandel lässt sich nicht wegdiskutieren. Immer weniger Beitragszahler finanzieren die Renten einer wachsenden Zahl älterer Menschen. Deshalb dürfen wir notwendige Reformen nicht länger aufschieben.
Genauso wichtig ist aber auch, dass Leistung anerkannt wird und die Rente verlässlich bleibt. Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss sich darauf verlassen können, im Alter gut abgesichert zu sein. Gleichzeitig dürfen wir die jüngere Generation nicht mit immer weiter steigenden Sozialabgaben belasten.
Die Empfehlungen der Kommission liefern dafür zahlreiche Denkanstöße. Nicht jeder Vorschlag wird am Ende unverändert umgesetzt werden. Aber die Kommission beschreibt sehr klar, wo Handlungsbedarf besteht und welche Reformen diskutiert werden müssen.
Zum Weiterlesen
Welche Vorschläge die Alterssicherungskommission macht, welche Veränderungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentner sowie künftige Generationen diskutiert werden, lesen Sie in den Empfehlungen der Kommission unterhalb.